Transnationales Netzwerk zur Fachkräftesicherung in Zukunftsfeldern des grenznahen Wachstumskernes Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt

Projektträger:

bbw Bildungszentrum Frankfurt (Oder) GmbH

Kooperationspartner:

Stadt Eisenhüttenstadt
Stadt Frankfurt (Oder)
IHP Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder)
KOWA Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Europa-Universität Viadrina
ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, ZAB Regionalbüro Frankfurt (Oder)
LASA - Regionalbüro für Fachkräftesicherung Ost-Brandenburg
bbw-Hochschule, Zweigstelle Frankfurt (Oder)
Oberstufenzentrum Konrad Wachsmann Frankfurt (Oder)
Oberstufenzentrum W. Leibniz Eisenhüttenstadt
Arbeitsagentur Frankfurt (Oder)
Investor Center Ostbrandenburg GmbH
ME Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie
Solarregion Berlin-Brandenburg
Deutsch-Polnische Bildungsstiftung der Wirtschaft in Zielona Góra (Polen)
Arbeitsämter in Slubice, Górzow (Polen)
Wojewodschaftsarbeitsamt Zielona Góra (Polen)
Stadt Slubice, Stadt  Gorzów (Polen)

Region:

Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, Brandenburg, Wojewodschaft Lubuskie, Polen

Zielsetzung:

Kern des Projektes war der Aufbau eines transnationalen Netzwerkes zur strategischen Fachkräftesicherung für den Regionalen Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt (RWK Ffo/Ehst.) in Zusammenarbeit mit den Wirtschafts- und Arbeitsmarktakteuren sowie den Vertretern von Bildungsträgern aus dem grenznahen Wirtschaftsraum des Landes Brandenburg und der Wojewodschaft Lubuskie (Polen).

Bereits existierenden Netzwerkstrukturen wurden am Standort Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt um weitere internationale Partner im Nachbarland ausgebaut. Ziel war es, innovative Konzepte zur Fachkräftesicherung im RWK zu entwickeln und zu erproben.

Durch die Netzwerkarbeit wurde eine Lernortkooperation mit internationalem Charakter aufgebaut.

Der herkömmliche Begriff der Lernortkooperation zwischen Betrieb, Schule und Bildungsträger erfuhr im Projekt eine globale Dimension.

Generell sollte über das Projekt Formen der Lernortkooperationen heraus gearbeitet werden und an Bedeutung gewinnen.

Die fachlichen Anforderungen im RWK Metall/Elektro und Solarverlangen eine präzise und intensive Zusammenarbeit zwischen Betrieben und weiteren Akteuren und müssen zukünftig stärker in den Fokus gesetzt werden.

Die demografischen Entwicklungen auf dem lokalen Arbeitsmarkt erfordern zwingend neue Formen der Zusammenarbeit.

Eine gemeinsame Planung und Umsetzung von beruflichen Qualifizierungsaktivitäten zwischen Unternehmen, Arbeitsmarktakteuren, Berufsschulen und Bildungsträgern ist unabdingbar.

Die Integration von ausländischen Fachkräften, angesichts der seit Mai 2011 bestehenden vollständigen Freizügigkeit am Arbeitsmarkt spielte zum Projektzeitpunkt sowohl für Brandenburg als auch für Wojewodschaft Lubuskie eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der Netzwerkstruktur und Sicherung des Fachkräftepotentials.

Aktivitäten:

Arbeitsschritte 1-5

  1. Aufbau eines transnationalen Netzwerkes der lokalen Wirtschaft- und Arbeitsmarktakteure sowie den Vertretern von Bildungsträgern im RWK Ffo/Ehst.
    In der Anfangsphase des Netzwerkaufbaus wird die Aufgabe darin bestehen den weiteren Netzwerkpartnern die Ziele, den potentiellen Nutzen und die allgemeinen Erwartungen aufzuzeigen.
  2. Fachworkshop mit den lokalen Wirtschafts- und Arbeitsmarktakteuren sowie den Vertretern von Bildungsträgern zum Thema Arbeitskräftenachfrage vs. Bildungsangebot im RWK Ffo/Ehst. in der Metall/Elektro- und Solarbranche
    Der Fachworkshop befasst sich mit der Bedeutung und den Vorzügen regionaler Wirtschaftskreisläufe zwischen dem Bildungsangebot und Arbeitsmarkt  in Zusammenhang mit den RWK Ffo/Ehst. in der Metall/Elektro- und Solarbranche. Der Workshop bietet inhaltlichen Input zum gemeinsamen Erarbeiten eines Entwicklungskonzeptes zur Fachkräftesicherung in Zukunftsfeldern des RWK Ffo/Ehst.
  3. Auf Grundlage weiterer Workshopergebnisse werden Handlungsempfehlungen zur Fachkräftesicherung in Zukunftsfeldern des RWK Ffo/Ehst. erarbeitet.
    Während der Arbeiten am Entwicklungskonzept sind mind. 2 weitere  Fachworkshops und Arbeitstreffen der Netzwerkmitglieder notwendig. Die Themen werden gemäß des signalisierten Bedarfes festgelegt. Die Treffen sind eine Informationsquelle für das Entwicklungskonzept  bezüglich der Bedingungen und Möglichkeiten der einzelnen Netzwerkmitglieder und haben ebenfalls zum Ziel, alle Teilergebnisse des Entwicklungskonzeptes durch die Netzwerkpartner auszuwerten und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
  4. Erstellung des Entwicklungskonzeptes zur Fachkräftesicherung in Zukunftsfeldern des RWK Ffo/Ehst.
    Vor diesem Hintergrund stehen die nachfolgenden Themenfelder des Konzepts:
    -Analyse des Arbeitsmarktes im RWK Ffo/Ehst. mit Ableitung eines Handlungsrahmens der künftigen Notwendigkeiten zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses unter Berücksichtigung der regionalen Zukunftsfelder
    - Auslotung der dort vorhandenen Möglichkeiten der Partner  zur Etablierung im  Netzwerk
    - Durchführung eines Experten- und Betroffenendialogs – Workshop – mit dem Ziel des Austauschs von Erfahrungen auf der Grundlage des zeitnah erarbeiteten Entwurfs eines Qualifizierungsnetzwerkes und der Darstellung von Inseln der Lernortkooperation
    -Vorlage des Netzwerkes als Handmaterial zur Nutzung aller Netzwerkpartner

Kontaktdaten

bbw Bildungszentrum Frankfurt (Oder) GmbH
Dorothea Buchlinski, Projektleiterin
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 335 556 943 9

E-Mail: d.buchlinski[at]bbw-frankfurt-oder.de

Downloads

ausgewählter Materialien zur Bekanntmachung und Ver-
breitung des Projektansatzes (weitere finden Sie hier):

Ausbildungskatalog 2012 deutsche Version

Ausbildungskatalog 2012 polnische Version

Flyer Ausbildungskatalog Metall Elektro Solar 2012