Hintergrund

Gut ausgebildete Fachkräfte sind gerade in rohstoffarmen, aber wissens- und technologieintensiven Volkswirtschaften wie Deutschland die Basis für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftlichen Wohlstand. Nur mit qualifiziertem Personal können Unternehmen innovative und konkurrenzfähige Produkte und Dienstleistungen hervorbringen. Die Sicherung des Fachkräfteangebotes ist daher ein vordringliches und gesamtgesellschaftliches Anliegen.

Zukünftig stellen sich die Rahmenbedingungen hinsichtlich der Fachkräftesicherung in den neuen Bundesländern schwieriger dar: Durch den massiven Geburteneinbruch nach der Wende und die anhaltende Abwanderung insbesondere junger und gut qualifizierter Menschen wird das Arbeitskräfteangebot in Ostdeutschland sehr viel früher und auch stärker schrumpfen als im westlichen Bundesgebiet.

 

Vor diesem Hintergrund stieß der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer eine „Zukunftsinitiative Fachkräftesicherung“ in Ostdeutschland an, um gemeinsam mit den ostdeutschen Ländern, Sozialpartnern und Kammern regionalspezifische Handlungsansätze der Fachkräftesicherung zu entwickeln.

Mit der „Fachkräfteinitiative in ostdeutschen Zukunftsfeldern“ leistete der Beauftragte einen konkreten Beitrag zur „Zukunftsinitiative Fachkräftesicherung“. Gefördert wurden zehn innovative Projekte, die sich als geeignet erwiesen, das Beschäftigungspotenzial der eigenen Region bestmöglich auszuschöpfen und die Fachkräftebasis zu sichern.

Darüber hinaus wurde mit der „Zukunftsinitiative Fachkräftesicherung“ ostdeutschen Akteuren ein Forum geboten, über Landesgrenzen hinweg und aus verschiedenen Perspektiven heraus über Aspekte der Fachkräftesituation in Ostdeutschland und über mögliche Handlungsfelder und Aktivitäten zu beraten. Der Auftakt fand am 27. Oktober 2010 und die Abschlussveranstaltung am 09. April 2013 in Berlin statt.